1956


Die 3./ Luftlandejägerbataillon 106 (Kommandeur war  OTL Timm) wird am 01.08.1956 in der Mühlbergkaserne in Ellwangen aufgestellt. Bis 18.00 Uhr haben sich 20 Freiwillige zu melden. Sie geht spaeter als 3. Kp zum FschJgBtl 251 nach Altenstadt.

1957



Einmarsch des LLJgBtl 29 in Schongau

Das Fallschirmjägerbataillon 251, bis 1959 Luftlandejägerbataillon 29, wird im Frühjahr 1957 in Kempten aufgestellt. Anfang Februar trifft beim Vorauskommando der Kommandeur dieses Verbandes, Oberstleutnant Schirmer, ein. Die vordringlichen Aufgaben sind Ausbildung des Stammpersonals und Vorbereitung der Verlegung nach Altenstadt.  Im April verlegt das Bataillon nach Altenstadt, dem späteren Sitz der Luftlande- und Lufttransportschule. Die 1. und 2. Kompanie steht in der Rekrutenausbildung, die 4. Kompanie (Mörserkompanie) führt bis zur Rekrutenaufnahme im Juli Vollausbildung durch, ebenso die Stabs- und Versorgungskompanie. Im Mai übernimmt OTL Hoffmann als neuer Kommandeur das Bataillon. OTL Schirmer wird zum gleichen Zeitpunkt mit der Aufstellung und Führung der LL-Kampfgruppe A9 beauftragt.

03. Juni 1967
Iller-Unglück: Beim Durchqueren der Iller ertrinken 15 Soldaten des 4 Zuges der 2. Kompanie Luftlandejägerbataillon 19 l(Kompaniechef: Oberleutnant Afred Sommer)

Bericht bei wikipedia.de 

Das Jahr wird für die Vollausbildung genutzt. Den Abschluss bildet im Herbst der gemeinsame Truppenübungsplatzaufenthalt auf dem Heuberg mit allen Divisionstruppenteilen. Im August besucht der Verteidigungsminister Franz-Josef Strauss das Bataillon in Altenstadt.

 

 Fahnenweihe in Schongau 
(ganz links OTL Hofmann) mit BmVg Franz-Josef Strauss

1958

Am 26.02.1958 verlegt das Bataillon an seinen neuen Standort Boeblingen im Austausch mit dem LLFlaBtl 9. Hier übernimmt am 23.04.1958 der Oberbefehlshaber der Landstreitkräfte Mitteleuropa, General Dr. Speidel, die LLKGrp 9 als ersten Kampfverband der 1.LLDiv in die NATO. 


Übernahme der LLKGrp 9 in die NATO, 23.04.1958:
Gen Speidel schreitet die Front ab (v.l.n.r.: O Schirmer,
Gen Pemsel, Gen Kroh, Gen Speidel)

Im August wird OTL Schmücker neuer Kommandeur. Unter ihm wird zielbewusst weiter auf die Ausbildung für den Sprungeinsatz hingearbeitet.  



 Sprungdienst Noratlas



1959


Fallschirmsprungausbildung - "Wind-Esel"

Im Rahmen der Umgliederung des Heeres wird das Bataillon am 01.04.1959 in Fallschirmjägerbataillon 251 umbenannt. Große Anstrengungen gelten dem ganzen Sommer über der Vorbereitung der Herbstübungen. Am 30.08.1959 findet ein Großflugtag in Böblingen statt. 29 Springer landen in der Kaserne. Dann wird das Bataillon beim Manöver "Ulmer Spatz" vom 04. bis 08.09.1959 eingesetzt. Noch von den Manöverbällen rücken die Kompanien alarmmäßig in ihre Verfügungsräume. Das Bataillon wird bei der Übung "Zoller Eck" vom 08. bis 09.09.1959 verstärkt durch Fallschirmpioniere und Fallschirmartilleristen über dem alten Feldflugplatz Neuhausen ob Eck beim Donauknie ostwärts Tuttlingen abgesetzt. Diese Unternehmen ist Höhepunkt und Krönung des bisher geleisteten Ausbildung. Diese Einsatzbereitschaft gilt es zu halten. Entlassungen und geringere Einstellungen von Freiwilligen erschweren das Planen auf lange Sicht erheblich.

Ausbildung am Sprungturm